TULUM – SCHÖNSTER STRAND DER WELT

Tulum? Nie gehört. Das ist noch immer eine häufige Reaktion auf diesen kleinen Ort in Mexiko mit dem schönsten Strand der Welt. Dabei ist Tulum als neuer Lifestyle-Hotspot bereits recht bekannt.

Ich hatte das Glück auf meiner Mittelamerika-Reise 2009 viele Leute zu treffen, die von diesem Strand permanent ins Schwärmen gerieten. Vier Jahre später habe ich mich dann endlich persönlich überzeugen können. Und seitdem zieht es mich immer wieder an den schönsten Strand der Welt.

Tulum ist einfach magisch

Dschungel, ewige Tropenhitze und dieser betörende Türkiston des Meeres – seit meinem letzten, mehrmonatigem Aufenthalt denke ich häufig darüber nach, was glücklich sein bedeutet und wie viel ein Leben im Einklang mit der Natur an einem Ort wie Tulum doch dazu beitragen kann, ausgeglichener zu sein und sorgenfreier zu leben.

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DSC03873Tulum Pueblo mit günstigen Backpacker-Unterkünften und der Strand mit geschmackvollen, völlig in die Natur integrierten Boutique-Hotels, liegen einige Kilometer voneinander entfernt. Die gesamte „Zona Hotelera“ erstreckt sich entlang der Strandstraße auf über 10km Länge, von den Ruinen bis zur Boca Paila, dem Eingang zur Reserva de la Biósfera Sian Ka’an. Tulum ist trotz Baumboom glücklicherweise ein Paradies aus sanftem Tourismus an der Riviera Maya geblieben.  Hotels und Restaurants sind ein Mix aus Eco-Chic und Boho- Charme. Um sich zwischen Strandstraße und Ort fortzubewegen, könnt ihr überall Fahrräder ausleihen.

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Unterkunft:

Es lohnt sich ein bisschen mehr auszugeben und eine Unterkunft am Strand zu wählen, denn mit Meeresrauschen einzuschlafen und aufzuwachen ist einfach unbeschreiblich schön. Die klassische Unterkunftsart sind Cabañas, meist alle recht simpel eingerichtet, jedoch variiert der Komfort. Einigermaßen günstig könnt ihr im Diamante K (mit eigenem kleinen Strandabschnitt und vorgelagerten Felsen) oder im El Parayso (neben dem bekannten Coqui Coqui gelegen) unterkommen.

Diamante K, hotel, Tulum

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Insbesondere gestresste Großstädter, allen voran viele New Yorker, zieht es an die paradiesischen, in der Nebensaison noch immer recht einsamen Stränden Tulums . Auf der Suche nach dem entflohenem „Down-to-Earth-feeling“ kommt hier wirklich jeder schnell runter. Schon deshalb, weil nach Einbruch der Dunkelheit entlang der Strandstraße keinerlei Straßenbeleuchtung brennt und die Stromgeneratoren nachts stillstehen. Es ist dieser Gypsy-Lifestyle aus nachhaltigen Unterkünften, gesundem Essen und dem spirituellen Angebot, der Tulum weltweit zur Top-Destination für Kreative, Promis und Aussteiger gemacht hat.

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Es gibt zahlreiche Beach-Clubs, in denen ihr in der Hängematte oder im Strandbett den ganzen Tag bei Snacks, Cocktails und Wifi entspannen könnt.

beach club, tulum

Ziggy´s Beach Club

beach club, tulum

Ahau Tulum

Papaya Playa Project, beach, Tulum

Am Ende des Tages:

Zum Sonnenuntergang die Strandstraße entlang radeln und in einer der zahlreichen Bars (Gitano, Casa Jaguar, Mateos) auf eine Margarita stoppen. Nicht vergessen: Eine weit leuchtende Taschenlampe mitnehmen, um zu Fuß oder auf dem Rad den Weg zurück zu finden!

bar, Tulum, beach

Tulum, bike, sea, Mexico

Abends bleibt es in Tulum relaxt und ruhig. Es gibt viele stylische Restaurants und Bars. Die meisten liegen auf der Dschungel-Seite der Strandstraße, Open-Air unter dem Sternenhimmel. Kerzen und Öllampen weisen den Weg.

Abtauchen

Nicht nur die Strände Tulums sind atemberaubend schön, auch die Unterwasserwelt. Und die solltet ihr euch hier auf keinen Fall entgehen lassen!

Es wartet das Mesoamerikanische Riff, das zweitgrößte der Welt. Tauchen ist aber nicht nur im Meer möglich, wo ich fast immer Stachelrochen und Schildkröten gesehen habe, sondern auch in den spektakulären Kalksteinhöhlen – Cenoten genannt. In dieses einmalige Süßwasserhöhlensystem einzutauchen ist ein wahrlich unvergessliches Erlebnis.

Im Gegensatz zum Meer sind die Cenoten eine wirklich erfrischende Abkühlung. Hier zeige ich euch meine drei Favoriten zum Schwimmen und Schnorcheln, die ganz in der Nähe von Tulum liegen.

Casa Cenote

Gran Cenote

Diving, Cenote, Dos Ojos, Tulum

Cenote Dos Ojos

Im Ort

  • Für superfrischen Fisch unbedingt ins La Barracuda gehen. Das Ceviche dort könnte ich mehrmals täglich essen.
  • Die besten Tacos: Tacos al Pastor mit Ananas und Käse in „La Chiapaneca“.
  • Die Hauptstraße entlang schlendern für typische mexikanische Souvernirs wie Hängematten, Webarbeiten, die kunstvoll bestickten Blusen oder Keramik.
  • Einen Blick in die Seitenstraßen rund um den Palacio Municipal werfen, um authentisches mexikanisches Kleinstadtleben in Großfamilien zu beobachten.

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Fazit

Tulum ist ein Stück Paradies auf Erden, das man nur noch schwer verlassen will. Es ist schönste Platz auf der Welt, den ich bisher gefunden habe, um mich rundum zu erholen. Strand, Tauchen, Maya-Stätten und leckeres Essen inmitten des Dschungels.
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