IN 17 TAGEN DURCH MITTELAMERIKA

centralamericacover
Nach meinem Praktikum in Guatemala City 2009, bin ich im Anschluss in weniger als drei Wochen durch Mittelamerika bis ins nördliche Costa Rica gereist. Der sogenannte „Gringo-Trail“ hat mich schwer beeindruckt und irgendwann möchte ich mit mehr Zeit noch einmal diese Länder bereisen (und dabei weniger Zeit in Bussen verbringen).

Caye Caulker, Belize

Belize ist das einzige Land in Zentralamerika, wo englisch die offizielle Amtssprache ist.
Die vorgelagerten Inseln im karibischen Meer sind perfekt zum Abschalten: Schnorcheln, Tauchen und in der Hängematte chillen. Die Rastafari-Kultur sorgt für ein perfektes Laid Back-Feeling bei Reggae & Rum.

DSC06768

Highlight

Schnorcheln ist ein Muss auf der kleinen Insel! Ihr müsst nicht lange warten, bis sich unter Wasser was bewegt. Im Belize Barrier Reef gibt es eine Menge zu sehen. Ich wusste gar nicht wie ich vom Boot ins Wasser springen sollte, denn unter mir wimmelte schon das türkisfarbene Meer voller Rochen, Ammenhaie und vieler Fische.
(Ein Mittagssnack und ein Schluck Rum ist bei einer gebuchten Tour mit inbegriffen.)

CUsersAWPicturesGUAReiseDSC06750

The Lazy Lizzard Bar, am nördlichen Ende der Insel ist der perfekte Ort um den Strandtag bei einem kühlen Bier im Wasser sitzend ausklingen zu lassen.

 

Belize nach ROATAN in Honduras 

Eine etwas komplizierte Anreise

Mit dem Bus ging es bis an den südlichsten Zipfel des kleinen Landes, Punta Gorda. Von dort setzen Boote nach Puerto Barrios (Guatemala) über. Vorher unbedingt gut die Abfahrtszeiten checken, die Boote fahren meist früh morgens los, so dass eine Übernachtung in Punta Gorda notwendig ist. Und ihr solltet ausreichend Belize Dollar für die Ausreise parat haben. Die Überfahrt dauert eine gute Stunde und ist nur denjenigen zu empfehlen, die einigermaßen seetauglich sind. Denn es kann recht starker Wellengang herrschen. Von Puerto Barrios ging es dann auf der Straße weiter, es gibt direkte Busverbindungen ins honduranische San Pedro Sula. Aufgrund der extrem hohen Kriminalitätsrate in dieser Stadt, würde ich immer empfehlen (kommt ihr vor Dunkelheit an), gleich einen Anschlussbus nach La Ceiba zu nehmen und von dort geht es dann auf die Fähre nach Roatán.

DSC06793

 Unterkunft

„Chillies“ – das beste Budget-Hotel in West End. Einfache Bungalows mit Terrasse und einem wunderschönen tropischen Garten. Bananen und Mangos lassen sich aus der Hängematte ernten. Bis zum Traumstrand von West End muss nur die Sandstraße überquert werden.

DSC06820

Tauchen

Roatán – ebenso übrigens die bei Backpackern beliebtere Nachbarinsel Utila – sind ein absolutes Taucherparadies. Wenn ihr noch keinen habt, solltet ihr unbedingt einen Schein machen. (Ich habe meinen Open Water bei West End Divers gemacht, die Kosten lagen bei circa 400 US-$.) Der erste Einblick in diese völlig andere Welt war faszinierend und es hat sich mehr als gelohnt, unter Palmen Theorie zu büffeln. Unterwasser könnt ihr auf Roatán leuchtende Korallen, kleine und große Fische, Rochen, Haie und vieles mehr entdecken. Das karibische mesoamerikanische Riff ist das zweitgrößte der Welt nach dem Great Barrier Reef in Australien.

CUsersAWPicturesGUAReiseDSC06907
Das gängige Transportmittel in Mittelamerika: mit dem Chicken-Bus ging es durch Honduras und Nicaragua bis nach Costa Rica.

DSC06930

 

Strand und Nebelwald in Costa Rica

Im Surfer-Paradies Tamarindo an der nördlichen Westküste könnt ihr als Anfänger erste Erfahrungen auf dem Board machen oder als Profi auf der perfekten Welle reiten. Im ganzen Ort herrscht entspanntes Surfer-Leben. Tamarindo hat auch nach Sonnenuntergang einiges zu bieten – der perfekte Platz für Wellenreiten, Relaxen und Nightlife!

DSC06986
Lasst euch das Nebelwaldreservat Monteverde nicht entgehen, wenn ihr in Costa Rica seid! Die Flora ist beeindruckend. Überall dichter Regenwald, vielfältige Vegetation und ein stechendes Dunkelgrün der Pflanzen und Bäume. In Monteverde ist es recht kühl und feucht, warme Klamotten also nicht vergessen. Ausgangsort für alle Ausflüge und Touren ist das kleine Bergdorf Santa Elena, wo es zahlreiche Hostels und Guesthouses gibt.

Highlight

Canopy-Tour: Atemberaubender Ausblick aus leicht schwindelerregender Höhe! Keine Angst, die Anbieter nehmen es sehr genau mit der Sicherheit und haben sehr gute Ausrüstungen. Es ist ein wahnsinniger Adrenalin-Kick an der Zipline über die Wipfel des Regenwaldes zu fliegen.