KAMBODSCHA – ANGKOR WAT UND FLOATING VILLAGES

cambodia

Kambodscha ist ein faszinierend schönes Land. Bei meinem nächsten Besuch will ich unbedingt mehr Zeit einplanen, die Touristenhochburg Angkor war nur ein sehr kleiner Einblick in ein Land mit einer sehr bewegten Geschichte. 

Siem Reap ist ein kleines Las Vegas mitten im sonst sehr ärmlichen, wenig glitzernden Kambodscha. Es gibt Einkaufszentren, riesige Hotelanlagen und eine Pub-Street. Die kleine Stadt hat sich gut eingestellt auf den Massentourismus. Denn jährlich zieht es zwei Millionen Besucher in die nahegelegene, überwältigende Tempelstadt mitten im Dschungel.

DSC00723

DSC00947

Angkor Wat

Mehr als 600 Jahre lang wurde an diesen architektonischen Meisterwerken gebaut. Angkor war das mächtigste Imperium Südostasiens. Lohnenswert ist eine 3-Tage-Pass für 40 US-$. Denn zu sehen gibt es nicht nur die Tempelanlage Angkor, sondern mehr als 1000 Tempel auf einer ziemlich weit verstreuten Fläche. Am besten bewegt ihr euch von einer Anlage zu anderen im Tuk-Tuk, Fahrradfahren ist aufgrund der Hitze wenig zu empfehlen. Einen Tuk-Tuk-Fahrer könnt ihr über das Hotel für circa 20 US-$ ganztägig buchen.

DSC00985

Der berühmte Ta Prohm Tempel, bekannt aus Tomb Raider.

DSC01218Angkor Wat bei Sonnenaufgang. Eigentlich absolut mystisch, wären da nicht Tausende mit dem gleichen Plan. Viele asiatische Touristen bauen ihre Fotoausrüstung ziemlich rücksichtslos auf und man muss aufpassen, nicht in den Seerosentümpel geschubst zu werden.

Floating Villages

Ganz in der Nähe von Siem Reap liegt der Tonle Sap See, eines der fischreichsten Gewässer der Welt und der größte Frischwassersee in Südostasien. Die Fischer sind Wassernomaden, die im Jahresablauf zum Teil auf dem See und an Stellen am Seeufer leben. In der Monsunzeit, wenn der See seine Größe verfünffacht, werden die Häuser abgebaut und auf Stelzen in einem nahegelegen Dorf am Ufer wieder aufgebaut.  Von Chong Kneas werden Bootstouren entlang der Floating Villages angeboten. Auf dem Wasser gibt es Lebensmittelshops, Tankstellen, sogar eine Kirche. Das alles ist recht beeindruckend zu sehen, der Haken an den Touren sind die Touri-Abzock-Stops: Halt machen die Bootsführer nur an Souvenirs-Läden und einer Schule, wo der Sack Reis als Hilfsleistung knapp 80 Dollar kostet! Da hilft es nur ruhig zu bleiben und mit einem Lächeln über diesen Part des Trips hinweg zu sehen.