MEXIKOS MAGISCHE DÖRFER

Es braucht nur ein Wort um die Landschaft um die Millionenmetropole herum zu beschreiben: magisch! Sechs der vielen „Pueblos Magicós“ des Landes liegen in direkter Nähe – wunderschöne Bergdörfer eingebettet in spektakuläre Landschaften.

 

Pyramiden von Teotihuacan

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Übersetzt heißt das: „dort, wo der Mensch zu Gott wird“. Nach den Maya-Stätten in Yucatán hätte ich nicht gedacht, dass mir noch einmal ein absolutes „Woooow“ entgleist. Aber Teotihuacán mit seinen prächtigen Pyramiden ist unglaublich beeindruckend und die Ruinen-Anlage riesig! Erklimmst du alle Hauptpyramiden (die große Sonnenpyramide, die kleinere Mondpyramide und den Tempel), haast du am nächsten Tag recht sicher einen ordentlichen Muskelkater. Aber man hat die Stadt gesehen, von der die Azteken glaubten, dass dort die Welt erschaffen und die Götter geboren wurden. Zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert war Teotihuacán mit 200.000 Einwohnern das Zentrum Mesoamerikas und die größte Stadt des Kontinents.

Ein absolutes Highlight und ganz nah an D.F. gelegen (vom Terminal Central del Norte fahren Busse in weniger als 50 Minuten zum Eingang der Anlage).

 San Miguel de Allende

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Dieses Licht, die Fassadenfarben und die vielen kleinen engen Gassen haben mich sofort fasziniert – das 3,5 Stunden nördlich von Mexico City gelegene San Miguel de Allende wurde wirklich nicht ohne Grunde 2013 zur schönsten Stadt der Welt gekürt.

Einen Aufenthalt in dieser bezaubernden Kolonialstadt solltest du einfach nur ganz entspannt angehen: Durch die Gassen schlendern, den Mercado de Artesanía besuchen, die vielen Kirchen bestaunen und in den unzähligen Cafés und Restaurants die Sonne genießen, denn hier herrscht ewiger Frühling.

Tipp:

Wilslt du dich dennoch etwas vom Touristen- und Expat-Trubel (Amerikaner lieben diesen Ort) erholen, dann besuche das 20 Minuten außerhalb der Stadt gelegene La Gruta Spa. Die Anlage hat schöne gepflegte Liegewiesen, beheizte Pools, Thermalquellen und einen traumhaften Ausblick auf die karge Landschaft.

Übernachten: Hostel La Catrina – in direkter Nähe zum Markt, sauber und günstig, ruhig in einer Seitenstraße gelegen mit toller Dachterrasse.

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Ein echt entzückend schöner Shop mit lokaler und internationaler Mode sowie Schmuck und Einrichtungsgegenständen: Mixta.

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Bergdorf Tepoztlan

Der kleine Ort liegt direkt am Gebirge und wurde als erstes „Pueblo Mágico“ ausgezeichnet. Tepoztlán ist perfekt für einen Tagesausflug aus Mexico City. Am Sonntag ist Kunstmarkt und die gesamte Straße entlang bis zum Beginn des Wanderwegs zum Tepozteco hoch gibt es süße mexikanische Snacks, Säfte und natürlich Tacos.

Highlights:
  • Tepozteco besteigen – Der Aufstieg ist äußerst anstrengend, es geht nur Treppenstufen bergauf. Das nimmt gute 1,5h in Anspruch.  Die Aussicht auf das Tal und den Ort sind aber grandios.
  • Mexikanische Köstlichkeiten auf dem Mercado Municipal probieren.

Der Bus braucht von/nach Mexico City (Tasqueña) nur circa 1h.

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Silberstadt  Taxco

Ein weiteres „Pueblo Mágico“. Hier ist Mexiko nicht ganz so bunt, der weiße Glanz ist der Charme der Stadt. Die Gassen sind eng und verwinkelt. Ich konnte gar nicht aufhören zu fotografieren. Alle paar Sekunden rollte ein weißer Käfer an mir vorbei, denn das sind die offiziellen Taxis. Taxco war einmal reich an Silberminen und das lockt heute die Touristen an: Silberschmuckläden findet ihr an jeder Ecke der Stadt. Feilschen geht nicht ganz so gut, dafür aber kannst du Klassiker-Stücke zu ziemlich fairen Preise erstehen.

Von Mexico City (Tasqueña) dauert die einfache Strecke 2,5h.

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